Queerfilmnacht

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Tom Of Finland

ein Film von Dome Karukoski · FIN 2017 · 115 Minuten · Deutsche Synchronfassung · mit Pekka Strang, Lauri Tilkanen, Jessica Grabowsky, Seumas Sargent, Jakob Oftebro uvm. · im Verleih von MFA+ FilmDistribution

Preview: Am 02. Oktober 2017
(Konstanz: 10. September / Freiburg: 01. Oktober)

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Jeder kennt die ikonische, stilbildende Kunst von "Tom of Finland", doch kaum einer die Geschichte des Mannes dahinter: Zurückgekehrt von der Front des Zweiten Weltkrieges erweist sich für Touko Laaksonen (Pekka Strang) das Leben im Frieden ebenso als Krieg. Im Finnland der 50er-Jahre kann er als Homosexueller weder lieben, wen er will, noch sich selbst verwirklichen. Immer der Gefahr einer strafrechtlichen Verfolgung ausgesetzt, die mit Schwulen rigoros umgeht, findet Touko Zuflucht im Zeichnen homoerotischer Bilder. Unter dem Pseudonym "Tom of Finland" tritt seine Kunst schließlich in den 1970er-Jahren einen Siegeszug an. Der Künstler entfacht damit nicht nur die "Gay Revolution", sondern wird auch zur Symbolfigur einer ganzen Generation junger schwuler Männer.

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TOM OF FINLAND zeichnet das faszinierende filmische Porträt des finnischen Künstlers Touko Laaksonen, der einen langen Weg bis zu seinem internationalen Durchbruch gehen musste. Nach dem Zweiten Weltkrieg, kehrt Touko (Pekka Strang) in sein dunkles und rückschrittliches Heimatland Finnland zurück. Er lebt zusammen mit seiner Schwester Kaija (Jessica Grabowsky). Obwohl sich die Geschwister sehr nahestehen, weiß Kaija nicht, dass ihr Bruder schwul ist, denn Homosexualität ist illegal. Touku kann weder frei lieben, noch sich selbst verwirklichen. Trotz der immerwährenden Gefahr einer rigorosen, strafrechtlichen Verfolgung, beginnt er für sich und seine Freunde Bilder von ungezügelten, freien und stolzen schwulen Männern zu zeichnen. Während seiner Arbeit in einer Werbeagentur verliebt sich Touko in den Tänzer Veli "Nipa" Mäkinen (Lauri Tilkanen) - beide müssen ihre Beziehung lange geheim halten. Veli ermuntert Touko, seine Arbeiten anzubieten. Schließlich tritt seine Kunst unter dem Pseudonym "Tom of Finland" - mit einem Umweg über Berlin - von Los Angeles aus ihren Siegeszug an. Er entfacht eine Revolution und wird zur Symbolfigur einer ganzen Generation junger schwuler Männer.

 

 

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